Nebenwerte Journal
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OHB: Schalter umlegen und los geht's
  
CEO Marco R. Fuchs

03.03.2022


Höherer Umsatz, noch höherer Gewinn - so lautet stark verkürzt das Ziel des Bremer Raum- und Luftfahrtunter-nehmens OHB SE in den Jahren bis 2025. Wenn dies gelingt, dürfte die Bewertung von derzeit € 600 Mio. deutlich zu niedrig liegen - eine Chance vor allem für langfristig orientierte Anleger.


Es macht Sinn, auf die OHB-Aktie zu blicken, wenn die Perspektiven passen und die Aktie günstig ist. Aktuell erscheint dies gegeben, denn nach Jahren, in denen Umsatz und Ertrag weitgehend auf der Stelle traten, will der Großaktionär und CEO Marco R. Fuchs ab 2022 auf Wachstum umschalten. Auf dem Kapitalmarkttag im Januar 2022 stellte er seine Strategie vor. Diese sieht bis 2025 einen Anstieg der Gesamtleistung auf jährlich € 1.55 Mrd. sowie ein EBIT von € 124 Mio. vor. Liegt der bodenständige Vorstandsvorsitzende mit seiner Langfristprognose richtig, was wir ihm zutrauen, ergäbe sich folglich ein für Anleger attraktiver Doppelhebel aus







anziehender Gesamtleistung und höheren Margen.


OHB verfolgt grundsätzlich eine kontinuierliche Dividendenpolitik. Von 2006 bis 2020 kletterte die Ausschüttung in kleinen Schritten von € 0.23 bis 0.43 je Aktie. Eine Pause legten die Bremer nur im Jahr 2020 ein, auf die Ausschüttung für 2019 wurde verzichtet. Für das Geschäftsjahr 2020 wurde, wie für 2018, wieder eine Dividende von € 0.43 je Aktie ausgezahlt. Mit einer ähnlichen Größen-ordnung ist auch für 2021 zu rechnen. Die letztendliche Entscheidung wird jedoch erst getroffen, wenn der Jahresabschluss auf- und festgestellt ist. Auch wenn sich die Rendite mit 1.3 % eher bescheiden ausnimmt, bleibt festzuhalten: Die Ausschüttung des Vorjahres stellt die Untergrenze für die kommende Zahlung dar. Darauf können sich Anleger verlassen.


Weitere Infos finden Sie unter
https://www.ohb.de
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