Nebenwerte Journal
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SMT Scharf: Ein Wirtschaftswunderkind mit besten Anlagen

CEO Hans Joachim Theiß

12.01.2023


Mit dem Steinkohlebergbau, besonders an Ruhr und Saar, ist das sogenannte Wirtschaftswunder der fünfziger Jahre untrennbar verbunden, und daher auch mit dem Namen SMT Scharf. Die Gesellschaft residiert am östlichen Rand des Ruhrgebiets und ist bis heute der Inbegriff des hohen Standards deutscher Bergbau-Technologie. Kohle ist weltweit gefragt und insbesondere in den Ländern, deren industrieller Aufstieg erst in den letzten Jahrzehnten begonnen hat, ein unentbehrlicher Ernergielieferant. Mit der politischen Entscheidung, sich von Energieimporten aus der Russischen Föderation um jeden Preis freizu-schwimmen, ist aber auch Deutschland wieder als Kunde auf den Plan getreten: Etwa 36 % des 2022 hier erzeugten Stroms und 20 % der Primärenergie gehen auf das Konto von Stein- und Braunkohle. Erstere wurde unter anderem importiert aus Polen, Südafrika und Australien, zu Tage gefördert meist mit Hilfe von technischem Equipment aus Hamm.

Obwohl das Geschäft also überwiegend im Ausland betrieben, ließ Vorstands-chef Joachim Theiß im Gespräch mit dem Nebenwerte-Journal keinen Zweifel daran, dass am westfälischen Unternehmenssitz festgehalten werde: "Wir haben ein stark aufgestelltes Stammhaus. Hier werden auch die technischen Kern- und Entwicklungs-kompetenzen vorgehalten." Vorläufig bildet der Kohlebergbau die wichtigste





von drei Zielgruppen. 2021, als die anhaltende Pandemie gerade in den Auslandsmärkten  nur eine eingeschränkte Geschäftstätigkeit erlaubte, stand die Kohle für fast 77 % des Geschäfts, der Mineralbergbau, der sich hauptsächlich der Gewinnung von Gold, Platin, Kupfer, Nickel und Salzen widmet, für etwa 20 %. Der Tunnelbau und andere Industrien teilten sich den verbleibenden, noch kleinen Anteil, der aber mit guten Wachstumsraten aufwartet.


Die am 14.12.2022 angehobene Jahresprognose sieht nun Erlöse von über € 92 (zuvor 86 bis 87) Mio. und ein auf € 14 (satt etwa 12) Mio. gesteigertes EBIT vor. Aufgrund noch bestehender Verlustvorträge scheint 2022 ein Ergebnis je Aktie von € 2.50 möglich. Wer keine deindustrialisierte Welt vorhersagt, muss sich eingestehen, dass Bergbau weiterhin Zukunft hat. Dabei geht es zunächst um die Lösung der dringendsten Energiefragen, im weiteren Verlauf um die Gewinnung von unterschied-lichsten Mineralien für industrielle Anforderungen aller Art. SMT Scharf hält für beide Aufgabenfelder, die kurz- und die mittelfristigen, das passende Knowhow und die nötige Ausrüstung im Angebot. Die Produkte des Technologieführers sind nicht billig, die Aktie ist es.


Weitere Infos finden Sie unter
https://www.smtscharf.com
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