Nebenwerte Journal
Nebenwerte Journal

Der wöchentliche Newsletter "NJ Extra" 4x gratis: vertrieb@nebenwerte-journal.de +++ Defama: Keep on shopping +++ Klöckner & Co: Die Börse beginnt zu verstehen +++ OHB: Schalter umlegen und los geht's +++ Aurubis: Mehr Glanz denn je +++ Neugierig auf das Nebenwerte Journal Extra? Testen Sie vier Ausgaben gratis via Online-Bestellung +++
Aurubis: Mehr Glanz denn je
  
CEO Roland Harings


03.02.2022


Die Weltbevölkerung wächst rasant, und mit ihr der Anspruch auf Energie und Elektrifizierung, auf Mobilität und elektronische Vernetzung. Ohne Kupfer, das die Aurubis AG in großen Mengen produziert, läuft dabei wenig bis gar nichts. Auch kein Elektromotor. Dreistellige Kurse erscheinen fundamental gerechtfertigt.


Das abgelaufene Geschäftsjahr 2020/21 (30.09.) war nicht das mit der höchsten Kupferproduktion, wirt-schaftlich aber das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Unternehmens-geschichte. Die Erlöse stiegen auf € 15.1 (11.5) Mrd. im Hauptsegment Multimetall-Recycling, im kleineren Segment Custom Smelting & Products auf € 1.4 (1.1) Mrd. Insgesamt ergab sich eine Steigerung um 31 % auf € 16.3 (12.4) Mrd. Das operative Ergebnis vor Steuern schnellte um 60 % auf € 353 (211) Mio. hoch, setzte damit eine neue Bestmarke und übertraf auch die zuversichtliche Prognose. Kaum schlechter entwickelte sich mit einem Plus von 59 % das operative Konzernergebnis, das mit € 266 (167) Mio. das bisherige Rekord-ergebnis aus dem Jahr 2016/17 indes nur hauchdünn übertraf. Je Aktie waren das € 6.10 (3.73).







Die Aktionäre profitieren von dieser hervorragenden Geschäftsentwicklung in Form einer vorgeschlagenen Dividendenerhöhung auf € 1.60 (1.30) je Aktie anlässlich der am 17.02.2022 stattfindenden virtuellen HV.

Für € 32.30 war die Aktie der Aurubis AG Mitte März 2020 zu haben - heute erscheint der Kurs wie aus einer anderen Welt. Denn die im Grunde banale Erkenntnis, dass die Ressourcen der Erde begrenzt sind, wirft ein Schlaglicht auf die Attraktivität aller Aktien der Roh- und Grund-stoffindustrie. Die Hanseaten profitieren nicht allein von der anziehenden Nachfrage nach Kupfer, sondern auch von Preissteigerungen für andere Metalle. Sie machen sich durch ein Maximum an Recycling und langfristen Lieferverträgen unabhängig von der Volatilität der Kupferpreise, gehen die CO2-Problematik ent-schlossen an und entwickeln innovative metallurgische Prozesse für immer komplexere Recyclingansprüche. Obendrein zahlen sie eine solide Dividende.


Weitere Infos finden Sie unter
https://www.aurubis.com
Zurück