Nebenwerte Journal
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Defama Deutsche Fachmarkt: Rein rechnerisch das Doppelte wert
Matthias Schrade
Vorstand Matthias Schrade

01.11.2018

Im NJ 12/16 bei einem Kurs von € 6.19 empfahlen wir erstmals de Defama-Aktie zum Kauf. Wer seitdem an Bord geblieben ist, kann sich bei einem Kurs von € 12 am 18.10.2018 über ansehnliche Kursgewinne von 93.9 % freuen. Doch dies dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das Ende der Story sein, denn CEO und Großaktionär Matthias Schrade plant in drei bis fünf Jahren weitere Fachmarktzentren im Volumen von € 80 bis 100 Mio. zu erwerben.

Der annualisierte FFO (Funds from Operations) je Aktie sollte dann in Richtung € 2.- klettern, schon im Jahresverlauf 2019 müsste diese Kennziffer bei etwa € 1.30 landen. Das wären bei 3.9 Mio. Aktien kumuliert € 5.1 Mio. An der Börse wiegt das Unternehmen € 46.8 Mio. und damit nur etwa das Neunfache des FFO. Dabei wäre angesichts des defensiven Geschäftsmodells ein durchaus branchentypischer Faktor von 11 bis 13 gerechtfertigt. Hieße, der faire Unternehmenswert läge rein rechnerisch bei € 56.1 bis 66.3 Mio. In der Mitte dieser Spanne bei € 61.2 Mio. müssten demnach schon heute ein Kurs von € 15.69 an der Tafel stehen. Gehen Schrades Pläne auf, den FFO auf € 2.- je Aktie zu steigern, wovon wir ausgehen, ergäbe sich bei unverändert 3.9 Mio Aktien



 ein fairer Wert von € 93.6 Mio. bzw. € 24 je Aktie. Sprich, eine Kursverdopplung in den nächsten drei bis fünf Jahren. Und nachdem 40 bis 50 % des FFO als Dividende ausgeschüttet werden soll, dürften Anleger mit € 0.80 bis € 1.- je Aktie rechnen. Auch wenn diese Perspektiven Zukunftsmusik darstellen, ist uns das eine Titelgeschichte wert. Wobei wir die Chance, dass aus diesem Plan Realität wird, als hoch einstufen. 

Das Geschäftsmodell der Deutsche Fachmarkt AG ist ebenso simpel wie gut. Gekauft werden Fachmarktzentren, die in ihrer jeweiligen Region die Nahversorgung sicherstellen. Die Finanzierungen werden zu historisch niedrigen Zinsen abgeschlossen, der Tilgungsanteil liegt in der Regel bei 5 %. Die Mietrendite liegt bei mehr als 10 %. Von dieser Differenz lässt sich auch eine gute  Dividende erwirtschaften. Solange die Voraussetzungen so günstig sind, machen weitere Immobilienkäufe Sinn. Ziel ist es, ein möglichst großes Bestandsportfolio aufzubauen. Dividendenorientierte Anleger mit einem Investitionshorizont von mindestens drei Jahren können daher trotz erfreulicher Kursentwicklung noch einsteigen. 

Weitere Infos zum Unternehmen unter
http://defama.de/
2G Energy: Go for Gold
04.10.2018

Mit der Standardisierung der Kernprozesse und der fortschreitenden Digitalisierung können insbesondere Effizienzreserven und Kostenvorteile bei der 2G Energy AG gehoben werden. Die Internationalisierung soll für zusätzliche Wachstumsimpulse sorgen. Davon zeigt sich Finanzvorstand Friedrich Pehle überzeugt, wie er im Gespräch mit dem Nebenwerte-Journal betonte.
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Albis Leasing: Zutaten für einen Erfolg liegen vor
06.09.2018

Die Albis Leasing AG sollte in den kommenden Jahren von Skaleneffekten durch das vollautomatische Leasingportal, die gestartete Vertriebsoffensive, günstigere Refinanzierungsmöglichkeiten sowie das mögliche Ausscheiden kleinere Mittbewerber profitieren können, was CEO Bernd Dähling auch im Interview mit dem Nebenwerte-Journal anschnitt.

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Allerthal-Werke: Der Verdreißigfacher
02.08.2018

Seit 20 Jahren lenkt Alfred Schneider die Geschicke der Kölner Allerthal-Werke AG. in dieser Zeit formte er aus einer ehemailgen Brauerei und Gummifabrik mit einem Eigenkapital von € 0.5 Mio. eine mehr als € 20 Mio. schwere Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf Nebenwerte. Die Gesellschaft zeichnet sich überdies durch eine seit Jahren kontinuierliche Gewinnentwicklung und aktionärsfreundliche Dividendenpolitik aus. Im Jahr 2018 gab es die 15. Ausschüttung in Folge, in Summe mahr als € 10 Mio.
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