Nebenwerte Journal
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Instone Real Estate: Wachstum rasant beschleunigt +++ MLP: Opfer des Schubladendenkens +++ Wacker Neuson: Strategie 2022 weist den Weg +++ Helma Eigenheimbau: Besser könnte das Umfeld kaum sein +++ Neugierig auf das Nebenwerte Journal Extra? Testen Sie vier Ausgaben gratis via Online-Bestellung +++
News
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Instone Real Estate: Wachstum rasant beschleunigt
  
CFO Dr. Foruhar Madjlessi


07.11.2019


In unserem ersten Bericht nach dem Börsengang im Februar 2018 über die Nummer drei unter den hiesigen Wohnentwicklern, der Instone Real Estate Group AG aus Essen, wiesen wir im NJ 7/19 auf das Spannungsfeld zwischen privatem Bedarf und staatlichen Regulierungsversuchen hin. Die sich daraus ergebenden Hoffnungen und Ängste der Investoren spiegeln sich auch im Kursverlauf der Aktie wider, die nunmehr offenbar den Weg nach oben einschlägt, den wir bereits in unserem Bericht vor vier Monaten erwarteten.

Die Instone-Aktie notierte mit € 20.55 am Tag vor der HV 4.2 % unter dem Ausgabekurs von € 21.50. Trost durch eine Dividende gab es nicht; denn erklärtermaßen könne erst für das Geschäftsjahr 2020 eine Ausschüttung von ca. 30 % des Nettoergebnisses vorgenommen werden - wenn nicht die Mittel zu Gunsten des Wachstums eingesetzt würden, wurde in der HV am 13.06.2019 von CEO Kruno Crepulja erklärt. Die Aktie war nach einem von der Deutschen Bank genannten Kursziel von € 44, das inzwischen leicht auf € 41 gesenkt wurde, bereits im September 2018 auf € 25.05 geklettert, bevor sie zum Jahresende wie der gesamte Markt stark zurückfiel.



Ausgehend von € 15.84 kam es in diesem Jahr zu einem erfreulichen Anstieg auf € 22.75, bevor die Angst vor Enteignungen bei Immobilien und vor dem mehrjährigen Einfrieren von Mieten alle Aktien traf, die in irgendeiner Weise mit Wohnimmobilien in Verbindung gebracht werden könnten. Nach seitdem durchweg positiven Nachrichten setzte im August bei € 17.45 eine Trendwende ein, die zu einer Erholung bis auf aktuell € 20.90 und damit auf das Niveau zur diesjährigen Hauptversammlung führte.


Während in Berlin ein auf fünf Jahre angesetzter Mietendeckel verkündet wurde, reagierte die Börse, vor allem bei großen Bestandshaltern, mit Verkäufen. Zu Recht ist die Instone-Aktie davon kaum betroffen. Unabhängig von der speziellen Berliner Situation ist und bleibt der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum groß, und daher heißt es bauen, bauen, bauen. Wer auf einen auch künftig privatwirtschaftlichen Wohnungsmarkt setzt, findet bei der immer noch günstig bewerteten Instone-Aktie genügend Kurspotential für ein lohnendes Investment.


Weitere Infos finden Sie unter
https://www.instone.de
MLP: Opfer des Schubladendenkens

04.10.2019

Finanzdienstleister haben seit der Finanzkrise 2008/09 an der Börse einen schweren Stand. Kostete eine MLP-Aktie vor zehn Jahren noch € 10, so müssen Anleger aktuell nur noch etwa die Hälfte zahlen. Am 19.09.2019 notierte das Papier bei € 4.78. Während dieser Zeit wurde jedes Jahr eine Dividende gezahlt, kumuliert waren es € 2.40 je Aktie seit 2009. Die Renditen lagen durchschnittlich bei 5 %.


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Wacker Neuson: Strategie 2022 weist den Weg
05.09.2019

Für den Baugerätehersteller Wacker Neuson SE aus München ist der Elektroantrieb ein alter Hut. 1930 bereits, also vor fast neunzig Jahren, entwickelte der damals noch kleine Betrieb ganz eigenständig und ohne Vorbilder Elektrostampfer zur Bodenverdichtung und elektrische Innenrüttler, die frischen Beton von Wasser- und Luftüberschüssen befreien. Elektrisch allein füllt sich das Auftragsbuch auch nicht. CEO Martin Lehner sieht mehrere parallele Energieformen künftig im Wettbewerb miteinander, wie er im Interview mit dem Nebenwerte-Journal ausführte.
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Helma Eigenheimbau: Besser könnte das Umfeld kaum sein
01.08.2019

Das Jahr 2019, so viel dürfe er nach zwei Quartalen verraten, sei für die Helma Eigenheimbau AG zufriedenstellend angelaufen, erklärte Vorstandschef Gerrit Janssen in der HV am 05.07.2019. Konfrontiert mit fragenden Mienen konkretisierte er seine Aussage: „Als Schulnote bedeutet das nicht etwa drei bis vier, sondern 2+.“ Das Wetter hat 2019 bislang mitgespielt: Weder extreme Kälte noch lange Regenperioden bremsten bis dato das Geschäft aus.
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