Nebenwerte Journal
Nebenwerte Journal

Vossloh: Die Bahn kommt +++ Patrizia: Zukunft ist gespickt mit Chancen +++ DFV: Digitale Werte schöpfen +++ IBU-tec: In den richtigen Märkten unterwegs +++ Neugierig auf das Nebenwerte Journal Extra? Testen Sie vier Ausgaben gratis via Online-Bestellung +++
News
Hier finden Sie, in unregelmäßigen Zeitabständen, Vorab-Meldungen und exklusive Informationen.
Vossloh: Die Bahn kommt
  
CFO Dr. Thomas Triska

14.01.2021


Vossloh ist "weltweit in den Märkten für Bahntechnik tätig; Kerngeschäft ist die Bahninfrastruktur" mit den drei Geschäftsbereichen Core Components (Schienenbefestigungssysteme, Betonschwellen, Beton-Bahnübergänge), Customized Modules (Weichensysteme, Signaltechnik, Signalsysteme) und Lifecycle Solutions (Schienen- und Weichenbearbeitung, Just-in-time Logistik). Als wir uns Ende Oktober 2020 entschieden, der Vossloh AG die nächste Titelgeschichte zu widmen, war der Kurs seit Juli um ein Drittel von € 41.70 auf 30 gefallen. Inzwischen ist der Verlust mit aktuell   € 41.35 jedoch wieder fast ganz aufgeholt worden. Damit wurde zwar schon ein Teil, aber noch nicht das gesamte, aus unserer Sicht vorhandene Potenzial gehoben.

Bereits im NJ 7/20 hatten wir darauf hingewiesen, wie sehr der sich anscheinend endlos hinziehende Verkaufsprozess für das Lokomotivgeschäft als Voraussetzung für die Konzentration auf die Schieneninfrastruktur an den Nerven der Anleger gezerrt hatte. Allerdings notierte die Aktie zu diesem Zeitpunkt nach ihrem Märztief bei € 23.40 





bereits wieder bei € 38.85 und schien sich ihrem Vorjahreshoch von € 42.50 zu nähern. Zu diesem Zeitpunkt blickte die Börse nicht mehr auf die für 2019 ausgewiesenen Verluste, sondern auf die um Einmalbelastungen bereinigten Ergebnisse und auf den gelungenen Jahresauftakt im ersten Quartal 2020. Der zu Beginn der Corona-Kríse auf € 411 Mio. abgestürzte Börsenwert erholte sich bis zum Sommer wieder auf € 679 Mio. Die Ziele der Analysten von € 40 bis 45 waren nicht mehr weit entfernt.


Nach Rückkehr auf das Kursniveau vom Sommer können unsere damaligen Aussagen nicht nur bestätigt, sondern vor dem Hintergrund des starken dritten Quartals, das von der Umsetzung des Effizienzprogramms profitierte, als inzwischen zu vorsichtig eingestuft werden. Voraussetzung für weiter steigende Kurse ist allerdings auf Grund der wieder relativ hohen Bewertung von € 726.3 Mio. unverändert ein wirklich kräftiger Gewinnanstieg.


Weitere Infos finden Sie unter
https://www.vossloh.com/de/
Patrizia: Zukunft ist gespickt mit Chancen

03.12.2020

Das verwaltete Vermögen der Patrizia AG hat sich in den letzten sechs Jahren verdreifacht. Damit ging eine Steigerung der Erträge einher. Aus den Managementgebühren speist sich ein wachsender Anteil am Gesamterfolg, der 2020 auf 61 (55) % steigen wird. Der zweite Erfolgsfaktor, die Erfolgstantiemen, erreichten mit € 92 bzw. 93 Mio. in den Vorjahren Rekordwerte. Eine Wiederholung ist 2020 denkbar. Bei den Transaktionsgebühren schließlich hat das starke Q4 des Vorjahres die Latte sehr hoch gelegt. Unter den derzeit schwierigen Rahmenbedinungen wären auch die avisierten € 36 bis 47 Mio. ein äußerst vorzeigbares Resultat. Es liefe dann auf ein operatives Ergebnis von € 120 Mio. und einen Gewinn je Aktien von € 1,- hinaus.


weiter …
DFV: Digitale Werte schöpfen
05.11.2020

Trotz der sonst üblichen Begeisterung für alle Themen rund um die Digitalisierung blieb die Börse bei der DFV Deutsche Familienversicherung AG zunächst zurückhaltend und musste offenbar erst noch von den sich aus Sicht des Vorstands bietenden Chancen überzeugt werden, schrieben wir im NJ 7/19 bei einem Kurs von € 10.35. Seit der Emission zu € 12 am 04.12.2018 ging es unter Schwankungen abwärts. Der anschließende Aufschwung führte über € 18.44 (s. NJ 5/20) bis auf € 28.50, bevor seit August 2020 wieder Verkäufe überwiegen und der Kurs auf aktuell € 19.20 nachgab. Auf diesem Niveau sehen wir die DFV-Aktie als günstig bewertet an und widmen dem Unternehmen erstmals eine Titelgeschichte.
weiter …
IBU-tec: In den richtigen Märkten unterwegs
01.10.2020

An der Börse fristet die Aktie der IBU-tec Advanced Materials AG zu Unrecht ein Schattendasein. Denn unseres Erachtens liegt eine aussichtsreiche Konstellation vor, die für eine Neubewertung spricht. Wie in allen Unternehmen wurden Kosten reduziert. Zögen die Geschäfte ab 2021 wieder an, bliebe unter dem Strich mehr hängen. Und genau danach sieht es aus.
weiter …