Nebenwerte Journal
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Einhell Germany: Hello und Hej +++ Indus Holding: Mehr Licht als Schatten +++ MS Industrie: Es ist angerichtet +++ Klöckner & Co: Plattform statt Online-Shops +++ Neugierig auf das Nebenwerte Journal Extra? Testen Sie vier Ausgaben gratis via Online-Bestellung +++
News
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Einhell Germany: Hello und Hej
  
CFO Jan Teichert


04.07.2019

Zwar haben wir vor einem Jahr im NJ 7/18 den Jahresüberschuss und damit das Kurspotential der Einhell Germany AG nach einem fulminanten Jahresauftrakt etwas zu hoch taxiert, dennoch glänzte das Unternehmen im Jahr 2019 bei Umsatz, Ergebnis und Gewinn je Aktie mit Redordwerten. Im Zehnjahresvergleich liegen die Zuwächse zwischen 60 und 90 %. Das momentane Kursniveau um € 70 lässt daher den Einstieg attraktiv erscheinen.

Mit der eingeleiteten Expansion, u. a. nach Nordamerika und Skandinavien, soll der Umsatz bis 2022 auf € 830 Mio. klettern. Zum Vergleich: 2018 standen Erlöse von € 577.9 (553.4) Mio. in den Büchern. Wie CFO Jan Teichert im Gesprächmit dem Nebenwerte-Journal betonte, sei eine EBT-Marge von 5 bis 6 % möglich. Das wären € 41.5 bis 49.8 Mio. im Vergleich zu € 36.2 Mio. im vergangenen Jahr. In guten Jahren können es auch 7 bis 8 % werden, dann reden wir über ein EBT von € 58.1 bis 66.4 Mio. Natürlich ist ein derartiger EBT-Sprung reine Zukunftsmusik, zeigt jedoch, welcher  
Hebel in einem Investment schlummert. Daher haben wir uns entschlossen, Einhell  nach NJ 8/16 die nächste Titelgeschichte zu widmen - zumal die Dividende in einem solchen Szenario weiter steigen dürfte.

Es gilt daher festzuhalten: Die Wachstumsperspektiven der Einhell Germany AG sind durch den wohl überlegten Eintritt in den nordamerikanischen Markt ausgezeichnet. Zunächst sollen die mit dem innovativen Power-Exchange-Akku betriebenen Werkzeuge den Weg zum Kunden finden, anschließend wird im Erfolgsfall eine Option zum Erwerb des Joint Venture mit Snow Joe gezogen. Da gleichzeitig auch über ein Joint Venture in Dänemark der skandinavische Markt erschlossen wird, rückt der Konzern schon bald der Umsatzmarke von € 700 Mio. näher. Die Dividendenrendite von 2 %, das günstige KGV 2019e von 10 und die Jahr für Jahr gesteigerte Markenstärke sind weitere Pluspunkte.

Weitere Infos finden Sie unter
https://www.einhell.com/de.html
Indus Holding: Mehr Licht als Schatten
06.06.2019

Bei der Indus Holding AG sorgten Hinweise im Neunmonatsbericht 2018 auf einen steigenden Druck auf die Margen für fallende Kursnotierungen. Hinzu kam die belastende Aussage: "Auf Grund der weiterhin schwierigen Situation der Fahrzeugzulieferer, einem negativen Einmaleffekt im Segment Maschinen- und Anlagenbau sowie weiteren Aufwendungen für die laufenden Repositionierungen wird unser operatives Ergebnis für das Gesamtjahr voraussichtlich am unteren Ende des Zielkorridors liegen." Den Kursabschlag halten wir für übertrieben.
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MS Industrie: Es ist angerichtet

02.05.2019

Zuletzt war uns die Münchner Industrieholding im NJ 11/16 eine Titelgeschichte wert. Trotz des erkennbaren Aufschwungs des Segments Ultraschalltechnik machten wir die hohe Abhängigkeit vom Hauptabnehmer Daimler Truck als Achillesferse des Geschäftsmodells aus. Dieses Problem scheint jetzt gelöst, doch die Börse scheint die neue Struktur noch nicht ausreichend eingepreist zu haben.


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Klöckner & Co: Plattform statt Online-Shops
04.04.2019

Die Strategie „Klöckner & Co 2022“ umfasst die Kernbereiche Digitalisierung und Plattform, höherwertige Produkte, deren Anteil bis 2022 von 49 auf 60 % wachsen soll, und Effizienzverbesserungen, wobei die sich beschleunigende digitale Transformation eine herausragende Stellung einnimmt. Die damit verbundenen Chancen sind unseres Erachtens im Aktienkurs nicht ausreichend enthalten.
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