Nebenwerte Journal
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Helma Eigenheimbau: Besser könnte das Umfeld kaum sein +++ Einhell Germany: Hello und Hej +++ Indus Holding: Mehr Licht als Schatten +++ MS Industrie: Es ist angerichtet +++ Neugierig auf das Nebenwerte Journal Extra? Testen Sie vier Ausgaben gratis via Online-Bestellung +++
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Helma Eigenheimbau: Besser könnte das Umfeld kaum sein



CEO Gerrit Janssen 

01.08.2019

Das Jahr 2019, so viel dürfe er nach zwei Quartalen verraten, sei für die Helma Eigenheimbau AG zufriedenstellend angelaufen, erklärte Vorstandschef Gerrit Janssen in der HV am 05.07.2019. Konfrontiert mit fragenden Mienen konkretisierte er seine Aussage: „Als Schulnote bedeutet das nicht etwa drei bis vier, sondern 2+.“ Das Wetter hat 2019 bislang mitgespielt: Weder extreme Kälte noch lange Regenperioden bremsten bis dato das Geschäft aus.

Das Kerngeschäft bildete die Errichtung massiver, individueller Einfamilienhäuser für private Endnutzer. Diese Kernkompetenz wird von der Helma Eigenheimbau AG wahrgenommen,  die zugleich als Obergesellschaft für die drei Konzerntöchter fungiert. Mit dem Eigenheimbau wurden 2018 € 85.6 (85.1) Mio. erlöst. Das entsprach einem Anteil von 34 % an den Konzernumsätzen von € 253.3 (267.4) Mio. Allerdings wurde im Jahr 2018 mit € 3.62 (3.25) je Aktie das beste Ergebnis und damit der höchste Jahresüberschuss der Geschichte verzeichnet – trotz des Umsatzrückgangs. Grund und Boden sind heute teure Güter. Dem begegnen die Niedersachsen mit umsichtiger




Einkaufspolitik. Stets halten sie einen ordentlichen Grundstücksbestand vor, der zwischen 50 und 65 % ihrer Vermögenswerte ausmacht. Gegenwärtig stehen Vorräte von € 220 Mio. in der Bilanz - zum Niederstwertprinzip, in der Regel zu Anschaffungskosten. Gewinne werden niemals vorzeitig ausgewiesen, sondern beruhen immer auf echter Liquidität: Erst wenn die Wohnungen errichtet und verkauft sind, werden die angesammelten Bewertungsreserven gehoben. Die Helma Wohnungsbau GmbH verfügt, mit dem Schwerpunkt im Raum Berlin/Potsdam, derzeit über Vorratsgrundstücke zur Errichtung von 2200 Einheiten. Das entspricht einem Umsatzpotenzial von € 1 Mrd. 

Der Ausblick auf 2019 fällt elastisch aus: Die Steigerung des EBT auf mindestens € 23.5 Mio. erscheint realistisch - am oberen Ende liefe die Prognose gar auf € 26 Mio. und ein Ergebnis von € 4.50 je Aktie hinaus. Im auch mittelfristig positiven Ausblick sehen wir eine gute Basis für einen Kursanstieg. Zumindest auf das Niveau vom Herbst 2016, als die Aktie um € 60 notierte. 

Weitere Infos zum Unternehmen unter
https://www.helma.de/l
Einhell Germany: Hello und Hej

04.07.2019

Zwar haben wir vor einem Jahr im NJ 7/18 den Jahresüberschuss und damit das Kurspotential der Einhell Germany AG nach einem fulminanten Jahresauftrakt etwas zu hoch taxiert, dennoch glänzte das Unternehmen im Jahr 2019 bei Umsatz, Ergebnis und Gewinn je Aktie mit Redordwerten. Im Zehnjahresvergleich liegen die Zuwächse zwischen 60 und 90 %. Das momentane Kursniveau um € 70 lässt daher den Einstieg attraktiv erscheinen.
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Indus Holding: Mehr Licht als Schatten
06.06.2019

Bei der Indus Holding AG sorgten Hinweise im Neunmonatsbericht 2018 auf einen steigenden Druck auf die Margen für fallende Kursnotierungen. Hinzu kam die belastende Aussage: "Auf Grund der weiterhin schwierigen Situation der Fahrzeugzulieferer, einem negativen Einmaleffekt im Segment Maschinen- und Anlagenbau sowie weiteren Aufwendungen für die laufenden Repositionierungen wird unser operatives Ergebnis für das Gesamtjahr voraussichtlich am unteren Ende des Zielkorridors liegen." Den Kursabschlag halten wir für übertrieben.
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MS Industrie: Es ist angerichtet

02.05.2019

Zuletzt war uns die Münchner Industrieholding im NJ 11/16 eine Titelgeschichte wert. Trotz des erkennbaren Aufschwungs des Segments Ultraschalltechnik machten wir die hohe Abhängigkeit vom Hauptabnehmer Daimler Truck als Achillesferse des Geschäftsmodells aus. Dieses Problem scheint jetzt gelöst, doch die Börse scheint die neue Struktur noch nicht ausreichend eingepreist zu haben.


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