Nebenwerte Journal
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7 C Solarparken: Wachstum mit Ansage
Dr. Marcus Lingel
CEO Steven de Proost
06.07.2017
7C Solarparken ist ein unabhängiger Betreiber von Photovoltaikanlagen, kurz PV-Parks. Dabei sind 95 % der Gesamtportfoliokapazität in Deutschland installiert, wo ein verlässliches politisches und rechtliches Umfeld für Erneuerbare Energien gegeben ist. Unseres Erachtens hat die Börse das vorhandene, erhebliche Wachstumspotential nicht adäquat eingepreist, woraus sich eine attraktive Einstiegsgelegenheit ergibt.

Im Geschäftsjahr 2017 sollen weitere PV-Parks erworben werden. Ziel von CEO Steven de Proost ist eine Gesamtkapazität von 115 MW per 31.12.2017. Die Finanzierung ist nach seinen Worten mit einem verfügbaren Eigenkapital von € 5 Mio. gesichert. Bei durchschnittlichen Preisen von € 1 bis 1.5 Mio. pro 1 MW sollte das Unternehmen dieses Ziel gut erreichen können. Auf annualisierter Basis würde dieser Ausbau zu einem Umsatzanstieg in der Größenordnung von € 2 Mio. führen. Da Zukäufe zeitlich nur schwer planbar sind und i.d.R. eher im H2 erfolgen, wird der volle Effekt erstmals im Jahr 2018 wirksam werden. Weitere PV-Parks zu kaufen ist jedoch nicht der einzige Wachstumsfaktor. Auch lässt sich die Kapazität der einzelnen Parks optimieren. Das beinhaltet einen durchaus erheblichen Effekt. Etwa 23 MW, die für einen Umsatz von € 8.7 Mio. stehen, sollen künftig € 0.4 Mio. p.a. zusätzlichen Umsatz erzielen.


Dafür sind Einmalinvestitionen von € 2.2 Mio. geplant. Den Optimierungsplan will de Proost bis Ende 2018 abgeschlossen haben und sieht sich auf gutem Weg. Ende 2016 waren Optimierungsmaßnahmen für 31 % der Kapazitäten abgeschlossen.

Einen richtigen Wachstumsschub auf 200 MW plant de Proost bis Ende 2018. Dafür hat er vier Möglichkeiten im Kopf. Das könnte sowohl auf eine Fusion mit einem börsennotierten Unternehmen, die Akquisiton eines Privatunternehmens, die Integration in ein YieldCo oder die Kooperation oder Partnerschaft mit einem größeren Geldgeber hinauslaufen. Details wollte der Firmenlenker noch nicht verraten. Er verwies auf den neuen Dreijahresplan, der in diesem Herbst veröffentlicht worden soll. Da de Proost sich bisher durch verlässliche Prognosen am Markt hervorgetan hat, trauen wir ihm durchaus zu, auch diese eigene Vorgabe zu erfüllen. Damit ergeben sich u. E. mehrere gute Gründe für den Einstieg. Eine aktuell moderate Bewertung an der Börse trifft auf Optimierungspotenzial bei den bestehenden PV-Parks, einen Umsatz- und Wachstumssprung durch eine Reihe kleinerer Erwerbe sowie einem geplanten großen Zukauf und die Aussicht auf den Einstieg in regelmäßige Dividendenzahlungen ab 2018.

Weitere Infos zum Unternehmen unter
http://www.colexon.de
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