Nebenwerte Journal
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Klöckner & Co: Vom Stahlhändler zum Stahlmanager
  
Vorstandsvorsitzender Gisbert Rühl

01.12.2016
Die Kursgewinne seit dem Sommer sind nach den 9M-Zahlen verschwunden; der Kurs ist mit € 10.05 auf die 200-Tage-Linie gerutscht. Die Börse sieht für die Branche offenbar mehr Risiken als Chancen. Die Mehrzahl der Analysten rät daher zu Verkäufen und geht kaum auf die erzielten Forschritte ein, die dazu führen sollen, dass sich äußere Einflüsse künftig im Konzern weniger zyklisch auswirken als bisher und sich die Ergebnisentwicklung verstetigt. Über die Wege zur Zielerreichung sprach das Nebenwerte-Journal mit dem Vorstandsvorsitzenden Gisbert Rühl.

Über rückläufige Stahlpreise, wie zuletzt in den USA, ist die Klöckner & Co SE als lagerhaltender Stahlhändler natürlich nicht erfreut. Auch in Zukunft werde Klöckner & Co immer wieder mit solchen Entwicklungen konfrontiert werden, so Rühl im Interview mit dem Nebenwerte-Journal. Positiv stimme ihn aber, dass es, u.a. mit der Hilfe digitaler Tools, immer besser gelinge, die Effekte aus negativen Markteinflüssen auf das Ergebnis abzumildern bzw. stärker als in der Vergangenheit von günstigen Markteinflüssen zu profitieren.
Die Schutzmaßnahmen gegen


subventionierten Billigstahl - vor allem aus China - sollten sowohl in Europa als auch in den USA zu einer Stabilisierung des Preisumfeldes beitragen. Zudem erwartet Rühl, dass sich die Nachfrage in diesen beiden Regionen im kommenden Jahr zumindest leicht positiv entwickeln wird.

Es bleibt zusammenfassend festzuhalten: Die Bedingungen für einen Stahlhändler werden zunehmend komplexer und ziehen teils heftige Ergebnisschwankungen nach sich, die sich natrurgemäß in den Kursen widerspiegeln. Davon ist die Klöckner & Co SE nicht ausgenommen, die sich zudem in der Transformation vom Stahlhändler zum Stahlmanager mit enem wachsenden Anteil des Online-Geschäfts befindet. Dieser Prozess wird mit zahlreichen weiteren Maßnahmenm begleitet, um trotz der schwierigen Marktbedingungen dauerhaft die Ergebnisse zu verstetigen. Wenn es gelingt, die Rohertragsmarge zu stablisieren und noch auszubauen, werden Belastungen aufgefangen und verbesserte Marktbedingungen zu steigenden Gewinnen führen.

http://http://www.kloeckner.com/de/index.html
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